Abschlusskonzert der Bläserklasse 6a im Bürgerhaus Dudweiler

Einen „zauberhaften Abend“ hatte die Bläserklasse 6a in ihrer Einladung zu ihrem Abschlusskonzert selbstbewusst angekündigt. Und gezaubert wurde auch wirklich, aber auch gerockt, getrommelt, getanzt und gewütet – ein schillerndes Programm.
In seinen Begrüßungsworten freute sich Schulleiter Wolfgang Dietrich über die zahlreichen Besucher  im vollbesetzten Bürgerhaus und hob das Engagement der Schülerinnen und Schüler der 6a hervor:  2016 waren alle 27 mit einem für sie neuen Blasinstrument in der Bläserklasse der Gemeinschaftsschule gestartet. In den folgenden zwei Jahren seien sie zu einem beeindruckenden Orchester zusammengewachsen, durch Unterricht, Proben, Auftritte, Schullandheimaufenthalte, Workshops und viele andere gemeinsame Aktivitäten. Sie lernten alle, im Orchester „Verantwortung zu übernehmen, auf die anderen zu hören, sich einzufinden und mit hoher Konzentration an dem gemeinsamen Ziel zu arbeiten“. Dietrich dankte auch den Eltern für ihre unermüdliche Mitarbeit, unter anderem für die Unterstützung des Projekts in den vergangenen zwei Jahren und die hervorragende Organisation des Abschlusskonzerts, den Lehrerinnen und Lehrern, die das Projekt seit über 10 Jahren trügen, dem Förderverein der Schule und den zahlreichen Sponsoren für die unverzichtbare Mithilfe bei der Finanzierung und nicht zuletzt dem Schirmherrn, Regionalverbandsdirektor Peter Gillo. Dieser zeigte sich beeindruckt vom pädagogischen Konzept der Gemeinschaftsschule: „Die Gemeinschaftsschule Dudweiler hat durch das Projekt über den eigentlichen Unterricht hinaus an Profil gewonnen. Sie hat sich das Ziel gesetzt, jungen Menschen eine Bildungslandschaft zu bieten, in der sie ihre individuelle Entwicklung durchleben können.“ Er erklärte auch, dass der Erfolg dieses Projekts nicht nur der Erfolg der Musiklehrer und der Schüler sei, sondern auch der der Eltern, die sich in vielfältiger Weise einbringen, nicht zuletzt durch Anwerbung von Sponsoren.
Die Moderation des Abends übernahm ein Vater aus der Klasse. Der Zauberkünstler Kalibo sagte nicht nur heiter und entspannt die Akteure an, sondern sorgte auch für Kurzweil in den Umbau-Pausen, indem er das Publikum mit seinen Tricks „verzauberte“. Im Laufe des Abends waren alle Bläsergruppen der Schule zu hören – insgesamt sieben verschiedene Orchester mit rund zweihundert Musikern. Die zwei Bläserklassen der Jahrgangsstufe 5, die noch nicht mal ein Jahr zusammen spielen und üben, traten als „Vorgruppe“ auf und spielten Boom unter der Leitung von Sara Michels. Die Gastgeber mit ihrem Dirigenten Jens Backes betraten die Bühne zu den Klängen von Dvoraks Sinfonie „Aus der neuen Welt“, spielten dann so unterschiedliche Stücke wie You raise me up oder den Hogwarts March. Kim Fleck aus der 6a legte mit einem beeindruckenden französischen Gesangssolo nach: In der Tradition von France Gall und Jane Birkin sang sie Je vole von Michel Sardou und das Publikum lauschte ihr verzaubert. Die anderen Bläserklassen füllten nach und nach die Bühne, die 7a, 8a, 9a, 10a und 11a spielten unter anderem Shut up and dance und I got you. Mit der Leitung wechselten sich Judith Gelz, Dominik Jensen und Sara Michels ab. Nach der Pause hob die 6a noch einmal richtig ab – nach all time Rock favourites wie  Smoke on the water von Deep Purple kam Killing in the name von Rage against the machine – und damit der anti-rassistische Text nicht verloren geht, sangen  Piet und Marilene im Metal-Style mit. Schließlich wurde es noch einmal voll auf Bühne des Bürgerhauses: Musiker aus allen Klassen rissen mit ihrem 7 Nation Army von den White Stripes das Publikum von den Stühlen und die Stimmung kochte. Der Abend endete mit dem Dank der Eltern und Kinder – an ihre Tutoren Jens Backes und Traudel Diehl, an die anderen betreuenden Musiklehrer und auch an zwei wichtige Menschen, die seit vielen Jahren mit ihrer Arbeit im Hintergrund das Bläserprojekt erst möglich machen: Katharina Roos und Ursel Heyl vom Förderverein der Gemeinschaftsschule wurden von den Schülerinnen und Schülern mit riesigen Blumensträußen für ihre unverzichtbare Arbeit belohnt.

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